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1957 - 1960

Ein Musikverein wird ins Leben gerufen

Die Geschichte unseres Blasmusikvereins beginnt Mitte der 1950er Jahre.

Auf Initiative des damaligen Kaindorfer Bürgermeisters Franz Pollanetz traf am 14. Dezember 1956 erstmals ein Proponentenausschuss zusammen, in dem Verantwortliche und musikbegeisterte junge Leute eine neue Jugendblaskapelle ins Leben riefen, die aus Schülern zwischen neun und dreizehn Jahren bestehen sollte. Noch in der selben Sitzung wurde Fritz Passath sen. zum ersten Obmann des neugegründeten Vereins gewählt, der künftig unter dem Namen „Jugendblaskapelle Grenzland Kaindorf an der Sulm in Erscheinung treten sollte. Bei einer zweiten Sitzung vier Tage später konnte dann Erwin Fabian aus Heimschuh als erster Kapellmeister vorgestellt werden. Unter seiner Leitung ging am 5. Jänner 1957 die erste Probe im Gebäude der Kaindorfer Volksschule über die Bühne.

Es wurde beschlossen, dass die notwendigen Instrumente von der Stadtkapelle Gleisdorf angekauft werden sollten. Den finanziellen Aufwand für dieses Vorhaben übernahm die Gemeinde. Außerdem erklärte sich die Firma Assmann bereit, die neuen Notenständer zu bezahlen. Nachdem am 12. Mai 1957 im Gasthof Frühwirth die Gründungshauptversammlung stattgefunden hatte, bei der die Jugendblaskapelle bereits 32 aktive Musiker zählte, wurde kurz darauf erstmals über Aussehen und Ankauf von Uniformen diskutiert. Schließlich kam man zum Entschluss, dass die erste Tracht aus langer blauer Hose, grauem Hemd, blaugrauem Binder und blauer Schiffchenmütze bestehen sollte. Diese sogenannte „Erzherzog-Johann-Tracht“ wurde dann 1960 an die Musiker ausgegeben.

Der „Jugendblaskapelle Grenzland“, die am 1. Mai 1958 ihren ersten öffentlichen Auftritt hinter sich brachte, fehlte nun eigentlich nur mehr eins: das eigene Musikheim. Aus diesem Grund wurde noch im Mai 1958 der Beschluss über den Musikheimbau gefasst und ein Bauausschuss unter der Leitung von Fritz Hirzinger gegründet. Der Spatenstich erfolgte am 29. Mai 1958 und im Oktober desselben Jahres wurde eine Großtombola veranstaltet, deren Reinerlös man für den Bau des Musikheims verwendete. Geld allein brachte aber die Mauern auch nicht zum wachsen und so mussten zahlreiche freiwillige Helfer unzählige Stunden ihrer Freizeit opfern, damit das Musikheim allmählich seine Gestalt annahm und schließlich im Rahmen eines Grenzlandmusikertreffens am 11. und 12. Juni 1960 unter dem Namen „Erzherzog-Johann-Musikheim“ feierlich eingeweiht werden konnte.
 

Inzwischen hatte man bereits 1959 gemeinsam mit dem Kameradschaftsbund einen Ausflug nach St. Michael und somit erstmals in einen anderen Bezirk gemacht. Außerdem übernahm 1959 Florian Hubmann die Stelle als Obmann und Gewerke Dr. Emmerich Assmann jene als Potektor der Jugendblaskapelle. Bis zu seinem Tod im Jahr 2005 trugen die großzügigen Spenden von Gewerke Assmann viel dazu bei, dass so manche finanziellen Probleme des Vereins leichter gelöst werden konnten. 

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