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Die 90er Jahre

Der Kreis schließt sich

Aufgrund der genannten Veränderungen und Umbesetzungen des Vorjahres stand 1990 großteils im Zeichen eines musikalischen Neuaufbaues, dessen Früchte dann im Folgejahr reichlich geerntet werden konnten. Neben einer teilweisen Neuinstrumentierung und einigen kleineren Konzerten bildete nämlich der zehntägige Ausflug nach Calella in Spanien nicht nur den Höhepunkt des Jahres 1991, sondern sicherlich auch einen Höhepunkt der Vereinsgeschichte insgesamt. Weder touristische Aktivitäten, wie beispielsweise die Besichtigung des Nou Camp-Stadions in Barcelona, noch das Musikalische kamen bei dieser Reise zu kurz. So konnte man auch am Oktoberfest in Calella mitwirken, an dem insgesamt 23 Kapellen aus 7 europäischen Ländern teilnahmen.

 

1992 jährte sich die Gründung unseres Musikvereins zum 35. mal, was natürlich auch gebührend gefeiert wurde. So brachte man die bislang letzte Festschrift mit einer umfassenden Chronik der Trachtenkapelle heraus, ein dreitägiges Zeltfest wurde veranstaltet und bei einem Festkonzert im November konnten zahlreiche aktive und ehemalige Mitglieder des Vereins geehrt werden. Besonders herauszuheben ist hierbei die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Wilhelm Hack .

Im folgenden Jahr legte Johann Lirzer seine Funktion als Kapellmeister zurück und übergab diese an Berthold Scheikl , unter dessen Leitung am 20. November 1993 zum ersten Mal ein Herbstkonzert über die Bühne ging. Diese Veranstaltung, die das traditionelle Muttertagswunschkonzert ersetzte, sollte bis zum heutigen Tag das musikalische Highlight jedes Vereinsjahres bleiben und die ideale Bühne für den künstlerischen Fortschritt aller Mitglieder unseres Musikvereins bilden.

Nachdem 1995 Alfred Weiland zum neuen Obmann der Trachtenkapelle gewählt worden war, erfolgte in den darauffolgenden Jahren über seine Initiative der umfangreiche Um- und Neubau des Musikheims. Sowohl die großzügige Finanzspritze von Seiten der Gemeinde, damals unter ihrem Bürgermeister Ferdinand Bader , als auch die zahlreichen fleißigen Helfer, die freiwillig am Bau mitarbeiteten, machten dieses Projekt realisierbar. Das neue Musikheim mit einem nach den neusten akustischen Erkenntnissen ausgestatteten Proberaum konnte schließlich im Juni 1998 im Rahmen des 40-jährigen Bestandsjubiläums offiziell eröffnet werden. Auch die Musikerkollegen aus Jedenspeigen/Sierndorf an der March wirkten aktiv bei diesen Feierlichkeiten mit. Der Gegenbesuch nach Niederösterreich erfolgte dann in Form einer Konzertreise im Mai 1999.

Inzwischen hatten sich aber auch innerhalb des Vereins bereits wieder einige Dinge geändert. Nachdem 1996 noch die Musikschule Feigl zur Ausbildung der Jungmusiker engagiert worden war, legte mit Ende desselben Jahres Berthold Scheikl sein Amt als Kapellmeister zurück. Unter der Leitung seines Nachfolgers, Josef Feldbacher-Wanner , wurde im April 1997 eine Benefizveranstaltung zu Gunsten des Brandopfer Stefan Kaier organisiert, bei der auch Bundesminister Martin Bartenstein zugegen war. Der September des Jahres brachte dann schließlich noch eine weitere Konzertreise, diesmal nach Bled in Slowenien.

Im März 1998 musste Feldbacher-Wanner nach gerade einmal einem Jahr die Funktion des Kapellmeisters aus beruflichen Gründen an seinen Stellvertreter Wilhelm Sabathi übergegeben, der dieses Amt bis zum heutigen Tag bekleidet. Es ist nicht zuletzt seinem Engagement und seinen Fähigkeiten zu verdanken, dass unser Verein in den letzten Jahren eine musikalische Aufwertung und einen künstlerischen Fortschritt erleben durfte, der die Musiker immer wieder über sich hinaus wachsen lässt und uns diesbezüglich wohl zu eine der führenden Kapellen im Bezirk gemacht hat. 

Im Zuge der Markterhebung von Kaindorf/Sulm erfolgte im Jahr 2000 die vorläufig letzte Namensänderung unseres Vereins, der von nun an als „Marktmusikkapelle Kaindorf/Sulm“ bekannt sein sollte. 

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Musikverein Kaindorf an der Sulm

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