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Die 80er Jahre

Über Zeltfeste, große Investitionen und die Unberechenbarkeit des Schicksals

Noch bevor im Jahr 1981 Alfred Heinisch zum neuen Obmann gewählt wurde, veranstaltete die Trachtenkapelle im Rahmen der 100-Jahr-Feierlichkeiten der Gemeinde Kaindorf/Sulm 1980 ihr zweites Zeltfest. Aber auch der Musikverein selbst stand nun schon wieder vor einem großen Jubiläum. Als sich die Gründung des Vereins zum 25. mal jährte, empfand man dies als gebotenen Anlass, beim Jubiläumskonzert 1982 langgedienten Funktionären den verdienten Dank und Anerkennung auszusprechen.

Besonders zu erwähnen waren hierbei: Josef Sturm , 14 Jahre Obmann, Maria Tiran , 10 Jahre Schriftführerin, Hubert Tiran , langjähriger Beirat des Vereinsvorstandes und der Vereinskassier Wilhelm Hack , der 17 Jahre dieses Amt bekleidet hatte. Als Höhepunkt des 25-jährigen Bestandsjubiläums galt die Abhaltung eines 3-Tage-Zeltfestes, an dem 30 Musikkapellen aus dem Bezirk Leibnitz und den Nachbarbezirken teilnahmen.

1983 machten die damals 46 aktiven Mitglieder der Trachtenkapelle „Grenzland“ einen 3-Tages-Ausflug nach Hall in Tirol, wo man an diversen Veranstaltungen mitwirken konnte, und im Folgejahr gelang es sogar, das berühmte „Stoakogler-Trio“ als Attraktion des nächstes Zeltfestes nach Kaindorf/Sulm zu holen.

Als besonders ereignisreiches Jahr stellte sich 1985 heraus: So gab es hier neben zahlreichen kleineren Ausrückungen und einem großen Konzert im bekannten Kurort Altaussee, zum Jahresausklang noch einen Bunten Abend, der ausschließlich von den Mitgliedern der Trachtenkapelle gestaltet wurde. Als besonderer Erfolg stellte sich der 1986 abgehaltene „Tag der offenen Tür“ heraus, der von der Bevölkerung nicht zuletzt deshalb so gut angenommen wurde, weil man hier sowohl visuell, als auch akustisch einen lebensechten Eindruck in das alltägliche Geschehen eines Musikvereins gewinnen konnte.

Die Freude über diese gelungene Veranstaltung konnte jedoch nicht lange währen, denn nur kurze Zeit später wurde unsere Trachtenkapelle von einem doppelt bitteren Schicksalsschlag heimgesucht. Durch tragische Todesfälle kamen innerhalb von nur drei Monaten mit August Zweidick und Brigitte Neuwirth zwei Musikerkameraden ums Leben, die noch nicht einmal 20 Jahre alt waren. Wir gedenken ihrer stets ehrenvoll!

Im Jahr 1987 konnte man dann zum 30-jährigen Jubiläum erneut die deutschen Musikfreunde aus Rietenau in Kaindorf/Sulm willkommen heißen. Der Gegenbesuch fand ein Jahr später statt. Die Trachtenkapelle „Grenzland“ unternahm in diesem Jubiläumsjahr aber auch eine große Investition. Es wurde nämlich jene neue Tracht angeschafft, in der die Musiker des Vereins noch bis heute zu bewundern sind. Die gewaltigen Kosten für dieses Projekt konnten neben Eigenmittel und einer Bausteinaktion vor allem durch Subventionen von der Gemeinde und vom Land abgedeckt werden.

Nachdem 1988 mit dem Preisschnapsen ein weiterer Fixtermin im Veranstaltungskalender unserer Musikkapelle geboren worden war, kam es im Folgejahr zu großen und teilweise überraschenden Umwälzungen an der Vereinsspitze. Sowohl Obmann Alfred Heinisch, der nach 8-jähriger Tätigkeit sein Amt an Alois Kriegl übergab, als auch Kapellmeister Karl Trabi, 15 Jahre lang musikalischer Leiter des Vereins, legten ihre Funktionen nieder. Letzterer wurde nun durch Johann Lirzer ersetzt.

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