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Die 60er Jahre

Erstmals über die Grenzen hinaus

Das neue Jahrzehnt begann mit einem Wechsel an der Spitze der „Jugendblaskapelle Grenzland“: Direktor Arnold Lippitz wurde im Jänner 1960 zum neuen Obmann gewählt.

Zu Pfingsten 1961 ging es dann erstmals über die Grenzen der Steiermark hinaus. Man unternahm eine dreitägige Werbefahrt nach Kärnten, in deren Rahmen Konzerte in Wolfsberg, Klagenfurt, Velden, Pörtschach, sowie auf Burg Hochosterwitz gegeben wurden. Letzteres Konzert wurde von über 3000 Besuchern verfolgt, unter ihnen der Ehrengast Fürst Franz von Khevenhüller. Im Jahr darauf kam es zu einem weiteren Ausflug nach Kärnten und zwar nach Lavamünd und wieder nach Wolfsberg, wo man diesmal an einer Marschwertung teilnahm. Der erste Rang mit Auszeichnung war das erfreuliche Ergebnis dieses Exkurses. Im Dezember 1962 beehrte die Jugendblaskapelle dann unsere Bundeshauptstadt Wien, wo beim Christbaumaufstellen vor dem Rathaus und im AEZ bei der Sendung „Autofahrer unterwegs“ mitgewirkt wurde.

Aufgrund von internen Schwierigkeiten mit den Jungmusikern konnten 1963 keinerlei größere Ausrückungen durchgeführt werden. Diese Schwierigkeiten wurden jedoch gemeistert und so kam es bereits 1964 wieder zu einem ganz großen Höhepunkt der Vereinsgeschichte: Gemeinsam mit einer Trachtengruppe aus Kitzeck besuchte die Jugendblaskapelle das Münchner Oktoberfest, wo man beim großen Festzug durch München mitwirken konnte. Auf der Heimfahrt wurde außerdem noch ein Konzert auf dem Salzburger Mirabellplatz gegeben. Nachdem dann im Mai 1965 Hermann Hack zum neuen Obmann gewählt worden war, konnte man im selben Jahr eine südfranzösische Volkstanzgruppe auf Einladung der Jugendblaskapelle in Kaindorf/Sulm begrüßen.

1966 jährte sich die Gründung des Musikvereins zum zehnten mal und aus diesem Anlass fand in jenem Jahr auch das Bezirksmusikertreffen in Kaindorf/Sulm statt. Das Musikheim wurde renoviert und die Trachten teilweise erneuert. Außerdem ging es im Oktober des Jahres erstmals in unser südliches Nachbarland. Man wirkte dort am 35jährigen Bestandsjubiläum der Postkapelle Marburg mit, im Gegenzug gab das Marburger Jugendorchester im Dezember 1966 ein Gastkonzert in unserer Heimatgemeinde.

Die nun folgenden Jahre brachten zwei nachwirkende Veränderungen an der Vereinsspitze. 1967 übernahm Franz Stani die Stelle als Kapellmeister, der scheidende Erwin Fabian wurde zum Ehrenkapellmeister ernannt, und 1968 wählte man Josef Sturm zum neuen Obmann. Er sollte der Jugendblaskapelle in dieser Funktion 14 Jahre lang treu bleiben.

Weiters konnte man 1968 eine weitere Gastkapelle aus dem Ausland willkommen heißen. Die Ortsmusikkapelle Topolna aus der damaligen Tschechoslowakei stattete unserer Heimatgemeinde einen dreitägigen Besuch ab, bei dem gemeinsame Konzerte mit der Jugendblaskapelle abgehalten wurden und die Bevölkerung von Kaindorf/Sulm für die Unterkunft der Gäste aufkam. Ein Gegenbesuch der Kaindorfer Musiker fand dann ein Jahr später statt.

Ein wichtiges Ereignis der Vereinsgeschichte stellt auch der Beschluss zur kompletten Neuinstrumentierung im Jahr 1969 dar. Dank der Unterstützung von Seiten der Gemeinde und der Abhaltung eines Fetzenmarktes konnte dieses Vorhaben finanziell bewältigt werden. Die Einweihung der neuen Instrumente fand im September 1969 unter Anwesenheit von etwa 400 Musikern statt. 

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